Mobilfunkindustrie contra Wissenschaft

Unabhängige Risikoaufklärung tut not

Quelle: Bildunterschrift zu (2b): Filmemacher Klaus Scheidsteger, Schulleiterin Christiane Elgass in der Staatl. Berufsschule 2 Rosenheim © Theo Schneider

 

Rosenheim - Rosenheim, 27.06.17: Kino macht Schule. Die Staatliche Berufsschule 2 zeigte in Kooperation mit der BUND-Naturschutz-Kreisgruppe (BN) in der Aula 450 Schülern, Medienvertretern und geladenen Schulverantwortlichen aus Stadt und Landkreis die investigative Kino-Dokumentation „Thank you for calling“. Regisseur Klaus Scheidsteger brachte in der Diskussionsrunde das Problem auf den Punkt: Wir alle sollen möglichst nicht erfahren, dass der sorglose körpernahe Dauereinsatz von Smartphone & Co. unsere Gesundheit zunehmend gefährdet, vor allem die unserer Kinder und Jugendlichen.

 

Der faktenstarke Film enthüllt, wie der Weltverband der Mobilfunkkonzerne CTIA über mehrere Jahrzehnte unabhängige Forschung behindern und mit gezielter PR-Strategie („War-Game-Memo“) die Öffentlichkeit über die Besorgnis erregenden Erkenntnisse der Wissenschaft im Unklaren lassen konnte. Dass ein US-Gericht (Washington D.C. Superior Court) im Jahr 2014 eine gesamte Industrie der Täuschung der Öffentlichkeit für schuldig befand und Motorola, vodafone und Co. gegen die Schadenersatzklagen von US-amerikanischen Hirntumorgeschädigten „mit über 40 Anwaltskanzleien“ in Berufung gingen, blieb in Deutschland trotz der weltweiten Bedeutung praktisch unbekannt. Im 13. Prozessjahr verfügte das Gericht laut neuesten Informationen Scheidstegers nun, in der abschließenden Bewertung der wissenschaftlichen Beweislage auch noch die wichtigen Studienergebnisse der Jahre 2015 und 2016 (vgl. Anhang) einzubeziehen. Im wohl bedeutendsten Indizienprozess seit den Multimilliarden-Schadenersatzklagen gegen Tabakkonzerne sollen noch 2017 die von amerikanischen Gehirntumor-Geschädigten angestrengten Verfahren in letzter Instanz entschieden werden. Die Schadenersatzsumme war vom Superior Court auf 150 Millionen Dollar festgesetzt worden. Pro Patient…

 

BUND Naturschutz fordert Risikoaufklärung Öffentliche Vorträge über wissenschaftliche Erkenntnisse über die Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung sowie über mögliche Vorsorge- und Schutzmaßnahmen hält der BUND Naturschutz für unerlässlich, da die Erörterung der Risiken und Nebenwirkungen funkbasierter Medien in Deutschland derzeit fast nur unter Spezialisten stattfindet und Digitalmedien-kritische Aussagen im politischen Diskurs bislang kaum vorkommen.

 

Risiken lassen sich minimieren In einer englischen Studie wurde festgestellt, dass ein durchschnittlicher Nutzer sein Smartphone täglich über drei Stunden nutzt. Deshalb hält der BN es für sehr wichtig, dass Mobilfunkanwender, insbesondere jugendliche Anwender über Vorsorge- und Schutzmaßnahmen informiert werden. Peter Kasperczyk, 1. Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Rosenheim und Theo Schneider, Vorstandsmitglied und Leiter AG Mobilfunk KG RO, empfehlen allen Nutzern, die wissenschaftsbasierten Hinweise der Wiener Ärztekammer zu beachten. (Führende Professoren der Med.Uni Wien treten in den Washingtoner Hirntumorprozessen als Gerichtsgutachter auf.) - Prinzipiell gilt: So wenig und so kurz wie möglich telefonieren – Festnetz verwenden oder SMS schreiben. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sollten Handys nur für den Notfall mitführen! - „Der Abstand ist dein Freund" – das Handy während des Gesprächsaufbaus von Kopf und Körper fernhalten beziehungsweise achten Sie auf den in der Bedienungsanleitung vom Hersteller empfohlenen Abstand. Nutzen Sie die eingebaute Freisprecheinrichtung oder ein Headset! - Bei Verwendung von Headsets oder integrierter Freisprecheinrichtung Handys nicht unmittelbar am Körper positionieren – besondere Vorsicht gilt hier für Schwangere. Bei Männern sind Handys in der Hosentasche ein Risiko für die Fruchtbarkeit. Personen mit elektronischen Implantaten (Herzschrittmacher, Insulinpumpen et cetera) müssen auf Abstand achten. Wenn nicht anders möglich: äußere Rocktasche, Rucksack oder Handtasche verwenden! - Nicht in Fahrzeugen (Auto, Bus, Bahn) telefonieren – ohne Außenantenne ist die Strahlung im Fahrzeug höher. Zudem wird man abgelenkt und man belästigt in öffentlichen Verkehrsmitteln die Mitreisenden! - Während des Autolenkens herrscht absolutes SMS- und Internetworking-Verbot – die Ablenkung führt zur Selbstgefährdung und zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer! - Zu Hause und am Arbeitsplatz über das Festnetz telefonieren – Internetzugang über LAN-Kabel (zum Beispiel via ADSL, VDSL, Glasfaser) strahlt nicht, ist schnell und datensicher. Dauerstrahlende DECT-Schnurlostelefone, WLAN-Access-Points, Datensticks und LTE-Homebasis-Stationen (Box, Cube et cetera) sollten vermieden werden! - Gehen Sie öfter offline oder verwenden Sie den Flugmodus. Für Funktionen wie zum Beispiel Musikhören, Kamera, Wecker, Taschenrechner oder Offlinespiele ist nicht immer eine Internetverbindung notwendig! - Weniger Apps bedeutet weniger Strahlung – minimieren Sie die Anzahl der Apps und deaktivieren sie die meist überflüssigen Hintergrunddienste Ihres Smartphones. Das Deaktivieren von „Mobile Dienste" / „Datennetzmodus" macht aus dem Smartphone wieder ein Handy. Sie sind weiterhin erreichbar, vermeiden aber viel unnötige Strahlung durch Hintergrunddatenverkehr! - Vermeiden Sie das Handytelefonieren an Orten mit schlechtem Empfang (Keller, Aufzug et cetera) – in solchen Situationen steigert das Handy die Sendeleistung. Verwenden Sie bei schlechter Empfangsqualität ein Headset oder die Freisprecheinrichtung! - Beim Kauf von Handys auf einen möglichst geringen SAR-Wert sowie einen externen Antennenanschluss achten! (Quelle: „10 MEDIZINISCHE HANDYREGELN! Ärztekammer für Wien“: http://www.aekwien.at/aekmedia/Medizinische-Handy-Regeln.pdf )

 

BUND hält Senkung der Grenzwerte für unerlässlich Der Bundesverband BUND und der BN in Bayern fordern, dass die gesetzlichen Grenzwerte uns auch wirklich schützen. Im Vergleich mit Grenzwerten anderer Länder und mit wissenschaftlich anerkannten Erkenntnissen (siehe Anhang) gibt es hier erheblichen Nachholbedarf. Für Rückfragen: Theo Schneider Arbeitsgruppe Mobilfunk BUND Naturschutz KG Rosenheim Tel. 08063-9738111 E-Mail: ct.schneider@web.de Weitere Informationen: Regional-TV-Bericht zur Rosenheimer Veranstaltung vom 27.06.2017 im rfo:

http://www.rfo.de/mediathek/66088/Gefaehrliche_Strahlung_Richtiger_Umgang_mit_Mobiltelefonen.html Ausführliches Interview mit Klaus Scheidsteger zur Kino-Premiere in D.: http://www.nachdenkseiten.de/?p=35341#more-35341 Tagungsbericht zu neon Prävention und Suchthilfe Rosenheim am 28.10.2016 in der Sparkassenstiftung Rosenheim („… wie viel (Mobilfunk-)strahlung ist dem Menschen zumutbar, insbesondere Heranwachsenden?“: http://www.neon-rosenheim.de/wp-content/uploads/2016/10/Bericht-WLAN-Mobilfunk-Medienkompetenz.pdf)

 

ANHANG: Fortschritte der Wissenschaft in Sachen Krebsrisiko durch Mobilfunkstrahlung in einer chronologischen Auflistung wichtiger Arbeiten: • Die von der EU finanzierten REFLEX - Studien (2004) hatten zum Ergebnis, dass Mobilfunkstrahlung in isolierten menschlichen Fibroblasten und in transformierten Granulosazellen von Ratten DNA-Strangbrüche auslöst und damit ihre Gene schädigt. • Nach den Ergebnissen der INTERPHONE-Studie ist für die Gruppe der Vieltelefonierer (30 min täglich) das Gehirntumorrisiko signifikant erhöht. • Die IARC (International Agency for Research on Cancer) der WHO hat im Jahr 2011 die HF-EMF (Hochfrequente Elektromagnetische Felder) als "möglicherweise karzinogene" Agenzien eingestuft, in Gruppe 2B. In den Medien wird diese Kategorisierung immer wieder heruntergespielt. Mobilfunkstrahlung sei so gefährlich wie „Kaffee und eingelegtes Gemüse“, ohne über die sehr speziellen Sachverhalte dieser beiden potentiellen Cancerogene (Kaffeesäure, Fermentierungsprozess in asiatischen Ländern, bei dem krebserregende Substanzen entstehen können) einzugehen und ohne andere „2B“-Noxen zu erwähnen, etwa Blei, Chloroform und Schiffsdiesel. • Bereits Stand 2012 weisen in einer unabhängigen Aufstellung (BioInitiative Report 2012) Dutzende Einzelstudien DNA-Strangbrüche (Erbgutveränderungen, Vorstufe zu Krebs) unterhalb der Grenzwerte nach. • Im März 2015 gab das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz nach den Ergebnissen einer Replikationsstudie bekannt, dass die krebspromovierende Wirkung unterhalb der Grenzwerte als gesichert angesehen werden muss. • Die Ergebnisse des zweiten ATHEM - Reports (2016) der österreichischen AUVA - Versicherungsanstalt: Mobilfunkstrahlung schädigt das Erbgut (DNA) / der Schädigungsmechanismus ist oxidativer Zellstress / die Schädigungen sind athermische Wirkungen, vor denen die geltenden Grenzwerte nicht schützen. • Am 27.05.2016 wurden die ersten Teil - Ergebnisse dieser bisher größten Studie zu nichtionisierender Strahlung und Krebs vorgestellt. Sie wurde im National Toxicology Program (NTP) innerhalb des National Institute of Health der US-Regierung durchgeführt, finanziert von der Regierung der USA mit 25 Mio. Dollar. Das Ergebnis: Mobilfunkstrahlung kann zu Tumoren führen. Durch die Strahlung wurden zwei Krebsarten (Schwannom, Gliom) und bei einer zusätzlichen Anzahl von Ratten präkanzerogene Zellveränderungen (Hyperplasie von Gliazellen) ausgelöst. Der (potentielle) Schädigungsmechanismus muss seit dem Jahr 2016 als plausibel nachgewiesen gelten. Die Reviews von Yakymenko (2016), Dasdag (2016), Houston (2016), der ATHEM - Report (2016) bestätigen den Wirkmechanismus ROS (Oxidativer Zellstress). Im bisher größten Review mit dem Titel "Oxidative Mechanismen der biologischen Aktivität bei schwachen hochfrequenten Feldern" hat eine renommierte internationale Forschergruppe um Prof. Igor Yakymenko (Kiew) 100 Studien aller Mobilfunk-Frequenzbereiche ausgewertet. Davon weisen 93 (!) eine EMF bedingte Überproduktion von reaktiven Sauerstoffspezies nach: „Schlussfolgernd zeigt unsere Analyse, dass Hochfrequenzstrahlung niedriger Intensität ein starker oxidativer Wirkungsfaktor für lebende Zellen ist, mit einem hohen krankheitserregenden Potenzial.“ Die oxidativen Schädigungen treten, so Yakymenko et al., schon tausendfach unterhalb der Grenzwerte auf.

 

BUND Naturschutz, Kreisgruppe Rosenheim - Arbeitsgruppe Mobilfunk

 

Elektrosmog im Auto vermeiden mit dem Gabriel-Chip

Neue Messungen in Kraftfahrzeuge, EEG-Pilotstudien zur Überprüfung der protektiven Wirkung der Gabriel-Technologie im PKW bei elektromagnetischer Strahlungsexposition auf das Gehirn, Herz, Muskulatur und die kognitive Leistungsfähigkeit

Babyphone-Messung im Schlafbereich einer Familie, erschreckende Ergebnisse!  

Wir sind der Meinung, das solche Babyphone mit dieser Technologie nicht verkauft werden dürften.

Urteil in Italien Gehirntumor durch Handy-Nutzung erstmals als Berufskrankheit anerkannt

Quelle: KARRIERE SPIEGEL

Ein italienisches Gericht hat einem Vieltelefonierer recht gegeben. Den Richtern zufolge wurde seine Krebserkrankung durch seinen Job ausgelöst. Der Mann hatte täglich mehrere Stunden per Handy telefonieren müssen.

Quelle: Geschäftsmann am Handy (Symbolfoto)

 

Roberto Romeo soll wegen eines dauerhaften Hörschadens, den ein Gehirntumor verursacht hatte, monatlich 500 Euro von der Unfallversicherung bekommen. Das hat ein italienisches Gericht festgelegt. Damit hat es häufiges berufliches Handy-Telefonieren als Ursache eines Hirntumors anerkannt.

 

Die Anwälte des inzwischen 57-jährigen Klägers Roberto Romeo sprachen am Donnerstag von einer Weltpremiere. Das Urteil wurde bereits am 11. April gesprochen. Es wurde aber erst am Donnerstag von den Justizbehörden im norditalienischen Ivrea bekannt gemacht.

"Weltweit zum ersten Mal hat ein Gericht die unsachgemäße Verwendung eines Handys als Ursache für einen Gehirntumor anerkannt", erklärten die Anwälte Stefano Bertone und Renato Ambrosio.

 

Drei bis vier Stunden täglich telefoniert

 

Romeo nutzte sein Handy nach eigenen Angaben 15 Jahre lang täglich drei bis vier Stunden beruflich. Er arbeitete laut der Zeitung "La Stampa" für Telecom Italia. Schließlich hatte er den Eindruck, sein rechtes Ohr sei ständig verstopft. Im Jahr 2010 wurde bei ihm ein gutartiger Tumor im Gehirn festgestellt. "Zum Glück war er gutartig, aber ich kann nicht mehr hören, weil sie meinen Hörnerv entfernt haben", sagte Romeo. Ein Fachmann bewertete die Minderung seiner Körperfunktionen mit 23 Prozent.

 

"Ich hatte keine Wahl und musste ständig telefonieren, von zu Hause aus, vom Auto aus", sagte Romeo über seinen Arbeitsalltag. Er wolle das Telefonieren mit Mobiltelefonen nicht verteufeln, die Nutzer sollten sich aber mehr Gedanken über die Risiken machen.

Gesundheitsstudien zur Nutzung von Mobiltelefonen hatten bislang ergeben, dass bei einem durchschnittlichen Gebrauch kein ernsthaftes Gesundheitsrisiko besteht. Trotzdem bleibt Raum für Spekulationen.

 

mja/AFP

 

Verblüffende Studie über Belastungen durch Elektrosmog im Mobilfunkbereich signifikant nachgewiesen im EEG (Gehirnwellen)

Die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen unterschiedlicher elektromagnetischer Strahlungen (die unter dem Kunstwort „Elektrosmog“ zusammengefasst werden) sind noch nicht ausreichend erforscht, um sie als unbedenklich einzustufen – im Gegenteil: Verschiedene Institutionen warnen vor möglichen Risiken. Auch im Kraftfahrzeug ist Elektrosmog ein Thema – kein Wunder, wenn man denkt, wie viel Technik uns heute in unseren Fahrzeugen umgibt.

 

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

durch intensive Forschungsarbeit haben wir unsere Gabriel-Produkte weiterentwickelt und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Im Mobilfunkbereich wurde 2016 eine umfangreiche Doppelblindstudie von einer deutschen Universität mit dreißig Probanden durchgeführt, in der die Gehirnwellen bei Nutzung von Mobiltelefonen mit und ohne Gabriel-Chip gemessen und signifikante Unterschiede dokumentiert wurden. Eine Kraftfahrzeug-Pilotstudie, ebenfalls durchgeführt von einer deutschen Universität, belegt die protektive Wirkung der Gabriel-Technologie im Kraftfahrzeug-Innenraum bei elektromagnetischer Strahlungsbelastung auf Gehirn, Herz, Muskulatur und kognitive Leistungsfähigkeit.

 

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und freuen uns, Ihnen in Kürze die Studien präsentieren zu können.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Gabriel-Team

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Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass es sich bei unseren Produkten weder um Arzneimittel noch um Medizinprodukte handelt.

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